Digitaler Einkauf auf dem Bauernhof

Digitales Stadtmarketing

Digitaler Einkauf auf dem Bauernhof

Neue Funktion für Dorf- und Stadt-Apps: das Direktvermarkter-Portal

Wie bringt man den Metzger oder Bäcker zurück ins Dorf? In vielen kleineren Orten wurden viele Läden längst aufgegeben. Um Lebensmittel oder andere Artikel des täglichen Bedarfs zu besorgen, müssen sich viele Dorfbewohner ins Auto setzen und in die nächst größere Stadt oder in den Supermarkt auf der „Grünen Wiese“ fahren. Dabei gibt es vor Ort oft Angebote, die manchen Einwohnern gar nicht bekannt sind: Direktvermarkter.

In der App „digitales dorfleben im Landkreis Gießen“ präsentieren die ersten regionalen Produzenten nun ihre Angebote. Und bald werden weitere Hofläden hinzukommen.

Für Websites und Apps

Das Direktvermarkter-Portal steht den Usern der Dorf-App seit Mitte Januar zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um eine Funktion, die in alle Stadt- und Regionen-Apps der Distama übernommen werden kann. Auch die Einbindung auf Websites ist unproblematisch möglich.

Über einen integrierten Chat (alternativ per E-Mail) können Interessierte direkt Kontakt mit dem Anbieter aufnehmen. Der Direktvermarkter selbst stellt über mos.portal, das Web-Portal der Distama-Mutter Fabrik19 GmbH, seine Angebote ein und beantwortet hier die Kundenanfragen.

Über die Web-Plattform mos.portal können Direktvermarkter u.a. ihre Angebote einstellen.

Da hinter einem Direktvermarkter oft ein ganzes Team steht, ermöglicht mos.portal das einfache Bearbeiten der Produktpalette. Ein Smartphone ist dabei nicht nötig. Über einen Webbrowser loggen sich die zuständigen Mitarbeiter ein und finden ebenso übersichtlich dargestellt ihr Sortiment. Dieses kann beliebig erweitert werden. Bilder und Videos werden hierbei in die eigene Mediathek hochgeladen und archiviert.

Die Anbieter erhalten durch das Portal der Distama und die Integration in Apps und Websites die Möglichkeit, mit wenig Aufwand auf sich aufmerksam zu machen und ihre Produkte an den Kunden zu bringen. Und die Einwohner haben oftmals wieder nach Jahren ohne Nahversorgung im Dorf die Chance, regionale Lebensmittel einzukaufen. So schließen sich gerade in ländlichen Gebieten Lücken in der Nahversorgung durch ein digitales Angebot.